Wie auch in den Herbstferien fanden in den Osterferien wieder die Kinderbibeltage, zum Thema: „Bleib bei mir, Gott – Geschichten von Jakob und Gott und dem Segen“, statt.  Am Montagmorgen trafen wir uns alle voller Erwartungen in der Schule. Von hier aus ging es dann mit dem Bus nach Bad Sulza. Nach einer kleinen Kennenlernrunde im Pfarrhaus wanderten wir nach Bergsulza auf den Klosterhof. Dort angekommen, erfuhren wir am Lagerfeuer vom Leben  Jakobs und seinem Bruder Esau und dem Segen Gottes. Nach einer kleinen Stärkung und einer ausgiebigen Pause machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Bad Sulza, wo schon der Bus nach Apolda auf uns wartete.

Am Dienstag ging es mit dem Bus nach Niedertrebra. Von dort aus ging es zum Pfarrhof, wo wir den ganzen Tag verbrachten. Hier hörten wir, wie es mit Jakob und seinem Bruder Esau nach einem bösen Streit um den Segen Gottes weiter ging. Wir erfuhren, dass Jakob vor seinem Bruder, den er um den Segen betrogen hatte, flüchtete und Kanaan verlässt. Er begibt sich auf den Weg nach Haran zu seinem Onkel Laban. Eines Nachts erscheint ihm Gott im Traum und spricht zu Jakob. Daraufhin nennt  Jakob diesen Ort „Bethel – Haus Gottes“  und errichtet an dieser Stelle einen Altar aus Steinen. Steine stehen für etwas Festes und Unvergängliches.

Nach dieser Geschichte begaben auch wir uns auf die Suche nach Dingen, die aus Stein errichtet wurden und fanden uns in der Kirche von Niedertrebra wieder. Hier entdeckten wir Vieles, was aus Stein ist wie z.B. das Taufbecken, verschiedene Statuen und natürlich den Altar. Nach einer kurzen Predigt begaben wir uns zurück zum Pfarrhof, wo schon das Mittagessen auf uns wartete. Im Anschluss daran schauten wir noch den Film zu der Geschichte von Jakob und Esau, bevor wir zurück nach Apolda fuhren.

Am Mittwoch waren wir wieder in Niedertrebra auf dem Pfarrhof zu Gast. Nach einer kurzen Wiederholung der letzten beiden Tage erfuhren wir, wie es nun mit Jakob und seinem Bruder weiterging. Jakob war vor seinem Bruder Esau zu seinem Onkel Laban geflohen. Hier arbeitete er viele Jahre hart für seinen Onkel und bekam dafür dessen Töchter, Lea und Rahel, zur Frau. Nach einigen Jahren hat sich Jakobs Besitz enorm vergrößert und er beschließt mit seinen Frauen und seinen zwölf Söhnen zurück nach Kanaan zu gehen. Jedoch hat er große Angst davor, seinen Bruder wieder zu treffen, der ihn wegen des Betrugs töten will. Am Ende jedoch unterwirft Jakob sich seinem Bruder Esau und dieser verzeiht Jakob.

Nach dieser Geschichte veranstalteten wir ein kleines Rollenspiel, indem sich die Kinder in die Lage von Jakob und Esau versetzen sollten. Sie sollten sich heftig streiten und dann aber auch wieder versöhnen.

Nach der Mittagpause schauten wir den Film noch zu Ende und im Anschluss daran kamen wir noch zu einem Abschlusskreis zusammen. Wir schilderten noch einmal unsere Erlebnisse der vergangen Tage und zum Schluss bekam jeder ein leckeres Eis mit Erdbeeren!

Als Andenken an die Kinderbibeltage, haben wir in den drei Tagen ein Tuch gestaltet, auf dem die Geschichte von Jakob und dem Segen noch einmal dargestellt ist.

Es hat uns sehr gut gefallen und wir hatten viel Spaß. Wir möchten uns bei Frau Giese, Frau Peters und Frau Schlenker recht herzlich für die Vorbereitung und die Durchführung der Kinderbibeltage bedanken!

Warum feiern wir eigentlich Ostern?
Wir laden dich gemeinsam mit deinen Eltern ein, mit uns den KREUZWEG zu begehen! Wann? Freitag, 30. März von 16.00 bis 17.00 Uhr
Wo? Evangelische Grundschule Apolda

Im Kunstunterricht wagten wir gemeinsam ein kleines „Sinnesexperiment“. Weg von den Kategorien schön/richtig bzw. hässlich/falsch ! Gar nicht so einfach, die Augen zu schließen und nicht zu sehen, wie und was man malt. Doch beginnen wir von vorn…

Nachdem wir bereits im Vorfeld im Musikunterricht viel über Antonio Vivaldi und über die musikalischen Motive seiner „Vier Jahreszeiten“ erfahren hatten, sprachen wir im Kunstunterricht über die Farben, die zur jeweiligen Jahreszeit passen. Anregungen lieferte uns dabei die Natur mit ihren farbenfrohen Blumen und Bäumen, der Himmel, Wolken und Niederschlag, Strand und Meer, und, und, und.

Anschließend ging es daran die Tische vorzubereiten und sich nur für eine der besprochenen Farben zu entscheiden. Gar nicht so einfach bei der tollen Auswahl!  Zu den Klängen von Vivaldis „Frühling“ malten wir mit geschlossenen Augen im Einklang mit dem Rhythmus. Wir stellten uns vor, wie der Schäfer auf der Weide ruhig schlief und unser Pinsel fuhr langsam und gleichmäßig wie der Atemzug des Schläfers über das Papier. Doch was war das? Ein Frühlingsgewitter! Schnell rannten alle Kinder von der Wiese ins Haus – so stellten wir es uns jedenfalls vor. Unsere Pinsel flitzen übers Papier. Als wir dann wie ein Blitz mit dem Pinsel auf unserer Papier einschlugen, knickten zwei Pinsel wie vom Blitz getroffene Bäume ein. Nachdem die „Frühlings“-Musik endete, öffneten wir unsere Augen und betrachteten unser Bild; immer noch ganz unter dem Eindruck des gerade so intensiv Erlebten. Faszinierend zu entdecken, wie der Sitznachbar gemalt hatte. Doch es ging weiter: Neue Jahreszeit – Neue Farben.

Am Ende waren alle vier Farben miteinander vermischt und das gesamte Papier bemalt. Für Außenstehende mag es wie Gekritzel aussehen, doch für uns alle sind es die einzigartigen Jahreszeiten, die wir aus der Musik haben entstehen lassen.

 

Vier Jahreszeiten Vier Jahreszeiten Vier Jahreszeiten

Unser momentanes Projektthema „Berufe“ bringt viele spannende Möglichkeiten mit sich. Unter anderem konnten wir schon im Apoldaer „Norma“ hinter die Kulissen schauen, bald sind wir zu Gast bei der Feuerwehr, ein Architekt erzählt uns von seinem täglichen Einsatz und wir erfahren viele Neuigkeiten über die einzelnen Berufe unserer Eltern.

Am Mittwoch, dem 14.3. bekamen wir Besuch von einem Rettungswagen. Leonies Mama und ihr Kollege gaben sich viel Mühe, uns all die vielen Knöpfe, Lichter und Hebel im Rettungswagen zu erklären. Vor allem die höhenverstellbare Liege war sehr spannend!

Auch die stabile Seitenlage konnten wir ausprobieren, denn irgendwann könnte jeder einmal in die Lage kommen, erste Hilfe zu leisten!

Vielen Dank an die kompetenten Einsatzleute!

 

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