Unser erstes großes Projektthema in diesem Schuljahr war „Vom Korn zum Brot“: Nachdem wir bereits auf dem Biohof Gerster die Getreidesorten, sowie Anbau und Ernte besser kennengelernt hatten, ging es dieses Mal zum Bäcker. Herr Doepel hatte uns alle herzlich in seine Backstube eingeladen.

Am Donnerstag (11. Oktober) machten sich die Berggorillas auf den Weg zur „Schönen Bäckerin“ wie Bäckerei Doepel in Apolda gern genannt wird. Aufgeregt und neugierig gingen wir hinein. Herr Doepel hatte bereits einiges vorbereitet. Viele Mehl- und Getreidesorten standen zum Schauen und vor allen Dingen zum Anfassen bereit. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Auch Brot und Brötchen durften wir probieren. Mmmh, das war lecker! Dann ging es endlich in die warme Backstube. Während die Bäcker und Bäckerinnen fleißig Teig in riesigen Maschinen kneten ließen, ihn anschließend ausrollten und danach mit den leckersten Dingen belegten, waren die Öfen waren bereits mit weiteren Kuchen gut gefüllt. Bei all dem herrlichen Duft lief und glatt das Wasser im Munde zusammen! Spannend waren die vielen großen und kleinen Maschinen, die nebenher immer viel Arbeit erledigten: Eischnee oder Sahne schlagen, Streusel und Teig kneten, Brotteig gehen lassen, Kühlhäuser, etc.. Überall herrschte große Betriebsamkeit. Auch wir durften ein wenig Hand anlegen und mit einem „Igel“ den Kuchenboden löchern. Das war super! Auch die vielen verschiedenen Mehlsorten, die säckeweise in der Bäckerei umherstanden, beeindruckten uns sehr.

Für den freundlichen Empfang, das Ausprobieren lassen und das Beantworten all unserer Fragen bedankten wir uns mit einem Lied. Herr Doepel hatte für uns noch eine sehr leckere Wegzehrung und eine süße Überraschung: Butterbrezeln und Donuts. Wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr hinaus. So gut gestärkt ging es leider viel zu früh wieder zurück zur Schule.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bäckerei Doepel möchten wir nochmals herzlich danken,

die Berggorillas und auch Königstiger (die bereits am 4.10. zu Gast in der Bäckerei waren) sowie das pädagogische Team

 

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Jeden Mittag vor dem Essen beten wir. Auf unseren Gebetswürfel steht unter anderem auch dieses Gebet:

Wir haben genug zu essen, wir werden täglich satt, hilf, dass wir den Menschen nicht vergessen, der nichts zu essen hat. Amen.

 

Ein wichtiges Ereignis in der Kirchengemeinde und auch bei uns in der Schule ist das Erntedankfest. Nicht nur thematisch passte es zu unserem Projektunterricht (HSK) "Vom Korn zum Brot": Wir hatten bereits selbst auf dem Biohof Gerster erfahren dürfen, wie mühselig es ist, Kartoffeln zu ernten. Zwar erleichtern Kartoffelernter und Traktoren die Arbeit auf dem Felde, doch wir wollen auch Gott dafür danken, dass wir es in unserer westlichen Welt so gut haben. Oftmals wissen wir unseren reichen Überfluss nicht zu schätzen. Der Erntedank gibt uns Gelegenheit, inne zu halten und dankbar zu sein. Genau wie das oben genannte Gebet uns daran erinnern soll.


Um den Gedanken auch Taten folgen zu lassen, sammelten wir vor dem Erntedankfest viel Obst und Gemüse, um es dann in der "Tafel" abzugeben. Unser Bollerwagen war schwer beladen, als wir uns auf den Weg machten. Wir wurden sehr herzlich von den Mitarbeitern der "Tafel" begrüßt und wir freuten uns, dass wir unsere Lebensmittel spenden durften. Für viele von uns war dieser Besuch ein sehr einprägsames Erlebnis.

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Einiges war im Vorfeld von Schülern vorbereitet worden. Gleich zu Beginn führte die "Musical"-AG ein Stück vom "König der Löwen" vor und auch die Drittklässler begeisterten mit dem "Colour Song". Nach großem Applaus begrüßte auch Herr Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung Mitteldeutschlands, alle Anwesenden. Herr Röhming von MDC Power GmbH nutze ebenfalls die Gelegenheit dem Förderverein einen Spendenscheck zu überreichen.

Anschließend sahen sich alle interessierten Eltern, Omas, Opas, Tanten und Onkel unserer Schüler die vielen (neuen) Räume sowie die Lernangebote der Schule an. Für alle Kinder gab es vielfältige Angebote:

Basteln von herbstlichen Teelichthaltern und Mobiles, Schach spielen mit Herrn Krug, Kinderschminken, weitere Bastelangebote von der Kirchengemeinde mit Frau Giese, bei Frau Wolff von der AOK konnte man sein Balanciergeschick unter Beweis stellen und für das leibliche Wohl hatten der Förderverein und viele unserer Eltern gesorgt. Doch besonders hoch im Kurs standen bei den Kindern die heliumgefüllten Luftballons mit unserem Schullogo! Für alle interessierten Eltern stellte Schulleiterin Frau Pilz das Schulkonzept vor und lud zudem zu einem thematischen Elternabend am 11. Oktober zum Thema „Frühkindliche Entwicklung und Schulfähigkeit“ in die Schule ein.

Wir möchten uns bei allen für die großartige Unterstützung, die wir an so einem Tag immer wieder erfahren dürfen, von Herzen bedanken!

DANKE sagt das das pädagogische Team der Evangelischen Grundschule Apolda

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Die Kinder der "Rettet die Welt"-AG hatten im vergangenen Schuljahr alles

vorbereitet: Dass Müll auf unseren Straßen liegt, war den Schülerinnen und Schülern immer wieder aufgefallen. Sie wollten etwas tun, Gesicht zeigen und ihre Mitmenschen aufmerksam machen. So entstand schnell die Idee einer Müll-Einsammel-Aktion und die Einladungen wurden mit Feuereifer liebevoll und farbenfroh gestaltet.

Am Freitag, 21. September trafen sich Eltern und viele Schüler und Schülerinnen der Evangelischen Grundschule, um gemeinsam in Apolda Müll aufzusammeln. Mit Zangen, Handschuhen und Müllbeuteln machten wir uns gemeinsam auf Richtung Martinskirche, Marktplatz und zur Promenade.

Anfangs waren wir noch sehr überrascht, wie wenig Müll wir fanden. Doch das sollte sich leider bald ändern. Die Müllbeutel füllten sich immer mehr.

Insbesondere rund um die Skater-Anlage fanden wir viel achtlos Weggeworfenes.

Die Reaktionen auf unsere Aktion waren durchweg positiv. "Een goede Aktie!"

fanden auch niederländische Touristen, die uns auf dem Marktplatz beobachteten. Doch sehr zu loben, ist ein Junge an der Skater-Anlage, der uns erst etwas skeptisch zusah und dann ebenfalls anfing, Cola-Becher, Chipstüten und anderes in die Mülleimer zu werfen.

Super!

Besonders häufig fanden wir: Taschentücher, Bierdeckel, Bonbon-Papiere, Einkaufstaschen und vor allen Dingen Zigarettenstummel! Auch einige "Schätze" wie Fußballsammelkarten oder Busfahrpläne wurden entdeckt.

Ein wenig müde, aber immer noch begeistert, gingen wir nach ungefähr anderthalb Stunden wieder zur Schule zurück.

Vielen lieben Dank an alle, die voller Elan Müll eingesammelt und mitgeholfen haben - das gilt auch dem unbekannten Jungen von der Skater-Anlage.

Zum Schluss liegt uns noch eine große Bitte an alle auf dem Herzen:

Bitte werft nicht achtlos Müll in unsere Natur! Lauft nur einige Meter weiter, dort findet Ihr meistens auch einen Mülleimer...

DANKE!

 

Sauberes Apolda

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